Bahnhof Ottawa
Ottawa
Architektur
Ottawas Architektur spiegelt die Geschichte Kanadas wider – von der neogotischen Notre-Dame Cathedral Basilica über den Langevin Block, Sitz des Büros des Premierministers, bis hin zum viktorianischen Earnscliffe. Am Confederation Square verbindet sich das Nationale Kriegsdenkmal mit dem städtischen Gefüge, während das Canadian Museum of Nature mit seinem markanten Turm einen eigenen Akzent setzt. Das Canada Aviation and Space Museum zeigt eine bemerkenswerte Industriearchitektur, und der Ottawa Station sowie der Centre Robert-Guertin ergänzen das vielfältige Bild. Auch öffentliche Skulpturen wie das Monument to Canadian Aid Workers und das Oscar-Peterson-Denkmal prägen den Stadtraum.
11 Orte · Ottawa, Kanada · Redaktionell kuratiert
Ottawa
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Die Basilika St. Patrick am Nepean Street ist die älteste Kirche Ottawas für die englischsprachige Gemeinde und trägt den Rang einer Basilica minor im Erzbistum Ottawa-Cornwall. Die neugotische Kirche wurde dem irischen Schutzpatron geweiht und zeugt von der prägenden Rolle irischer Einwanderer in der frühen Geschichte der Stadt. Das Innere mit hohen Bögen und farbigen Glasfenstern strahlt eine ruhige Feierlichkeit aus. Beim jährlichen Tag der offenen Türen „Doors Open Ottawa" ist die Basilika ein regelmäßiger Anlaufpunkt für Architekturinteressierte.
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Das Canadian Museum of Nature ist Kanadas nationales Naturkundemuseum mit Sitz in Ottawa. Untergebracht ist es im Victoria Memorial Museum Building, einem viktorianischen Prachtbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Museum zeigt Ausstellungen zur Naturgeschichte Kanadas – von Fossilien und Dinosaurierskeletten über Mineralien und Vögel bis hin zu Tierpräparaten. Gleichzeitig ist es ein aktives Forschungsinstitut, dessen Wissenschaftler in den Bereichen Paläontologie, Zoologie und Botanik weltweit publizieren. Besonders beliebt bei Familien mit Kindern sind die Dinosaurierexponate.
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Das Canadian Tire Centre ist die Heimarena der Ottawa Senators (NHL) im Vorort Kanata westlich von Ottawa. Eröffnet im Januar 1996 als „The Palladium", hat die Halle seitdem mehrere Sponsornamen getragen – zuletzt Scotiabank Place bis 2013. Mit maximal 19.153 Plätzen auf drei Tribünenrängen ist sie die größte Sportstätte der Region. Neben Eishockeyspielen werden hier auch Konzerte und andere Großveranstaltungen ausgerichtet. Der autogerechte Standort in Kanata ist typisch für nordamerikanische Arenen der 1990er-Jahre, die bewusst außerhalb des Stadtzentrums gebaut wurden.
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Das Centre Robert-Guertin war eine Mehrzweckhalle im Hull-Bezirk von Gatineau, Québec, die von 1957 bis 2024 in Betrieb war. Mit Platz für knapp 5.000 Zuschauer diente sie als Heimspielstätte der Olympiques de Gatineau, einem Juniorenteam der LHJMQ. Das Gebäude wurde Anfang der 1950er Jahre geplant und 1957 eröffnet; sein schlichtes Funktionsdesign spiegelt die Sportinfrastruktur der Nachkriegszeit wider. Im Jahr 2024 wurde die Halle abgerissen, womit ein Kapitel der lokalen Sportgeschichte Québecs endete.
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Der Confederation Square liegt im Herzen der kanadischen Hauptstadt Ottawa, direkt neben dem Parliament Hill. Der dreieckige Platz bildet das zeremonielle Zentrum des Landes und ist Schauplatz nationaler Gedenkfeiern, insbesondere des jährlichen Remembrance Day am 11. November. Im Mittelpunkt steht das Nationale Kriegsdenkmal, 1939 enthüllt, mit der Skulpturengruppe "The Response" – ein Zug von Soldaten, der durch einen Triumphbogen schreitet. Es gedenkt der gefallenen Kanadier beider Weltkriege und wurde später um Inschriften für den Koreakrieg und andere Konflikte erweitert. Am Grabstein des Unbekannten Soldaten am Fuß des Denkmals wacht regelmäßig eine Ehrenwache. Heute ist der Platz auch Standort des Valiants Memorial, das zehn bedeutende Canadier ehrt, und liegt an der Kreuzung einiger der bekanntesten Straßen Ottawas.
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Die Kathedralbasilika Notre-Dame am Sussex Drive ist die älteste Kirche Ottawas und Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Ottawa-Cornwall. Das 1846 fertiggestellte Bauwerk beeindruckt durch seine charakteristische Doppelturmfassade, deren Spitzen – wie in Ostkanada üblich – mit silbernem Metall verkleidet sind. Zwischen den Türmen steht auf der Dachkante des Langhauses eine vergoldete Madonnenstatue. Die Kirche liegt direkt neben der National Gallery of Canada am Sussex Drive und wurde 1990 als National Historic Site of Canada ausgewiesen.
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Der Langevin Block – heute offiziell Büro des Premierministers und des Kronrats – ist ein viktorianisches Amtsgebäude von 1889 gegenüber dem Parliament Hill in Ottawa. Er beherbergt das Arbeitsbüro des kanadischen Premierministers sowie die Büros des Kronrats. Benannt nach Hector-Louis Langevin, einem Vater der Kanadischen Konföderation, wurde es 1977 als nationale historische Stätte ausgewiesen. 2017 wurde es nach Diskussionen über Langevins Rolle beim indigenen Residential-School-System umbenannt. Die imposante Fassade ist von der Straße gut sichtbar.
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Der Cape North Lighthouse ist ein zylindrischer Leuchtturm mit charakteristischem rot-weißem Schachbrettmuster, der ab 1908 am Money Point nahe Cape North auf Cape Breton Island diente. Ursprünglich in Newfoundland stationiert, wurde er 1856 errichtet und war bis 1980 in Betrieb. Ein bemerkenswertes Detail: Der Turm reiste zweimal – zuerst von Cape Race nach Nova Scotia, dann nach Ottawa, wo er heute im Canada Science and Technology Museum steht. Besucher können diesen historischen Turm mitten in einem Museumsgebäude besichtigen – weit entfernt von den Küstengewässern, denen er einst diente.
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Die George Dunbar Bridge ist eine Straßen- und Fußgängerbrücke in Ottawa, die die Bronson Avenue über den Rideau River führt und sie mit dem Airport Parkway verbindet. Sie ist eine der Querungen, die den südlichen Teil der Stadt mit dem Stadtzentrum verbinden. Die Brücke ist eher eine funktionale Verkehrsinfrastruktur als ein touristisches Ziel, bietet jedoch einen ruhigen Blick auf den Rideau River.
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