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Kultur

Kultur in Bangkok

Bangkok, die Hauptstadt Thailands, bietet eine dichte Kulturlandschaft, die königliche Geschichte mit zeitgenössischer Kunst verbindet. Das Ananta Samakhom Throne Hall und der Dusit Palace geben Einblicke in die Monarchiegeschichte des Landes, während das Bangkok National Museum und die National Art Gallery traditionelle Kunstwerke und Artefakte bewahren. Das Museum of Contemporary Art und das Bangkok Art and Culture Centre zeigen das lebendige Gegenwartschaffen der Stadt. Ancient Siam und das Erawan Museum beleuchten Thailands kulturelles Erbe auf besondere Weise. Ergänzt wird das Angebot durch den Hall of Railway Heritage, das National Museum of Royal Barges, das pulsierende Khaosan Road-Viertel und das Siam Center.

30 Orte · Bangkok, Thailand · Redaktionell kuratiert

  • Ananta-Samakhom-Thronhalle

    Ananta-Samakhom-Thronhalle

    Bangkok

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Die Ananta-Samakhom-Thronhalle im Dusit-Palast in Bangkok ist eine der imposantesten Bauten Suedostasiens, im Neorenaissance-Stil von europaischen Architekten errichtet. Koenig Chulalongkorn (Rama V.) beauftragte den Bau 1908 als repraesentativen Empfangssaal; fertiggestellt 1915, fuenf Jahre nach seinem Tod. Die Kuppeln aus Carrara-Marmor und die praechtigen Innenraeume zeigen die Modernisierungsambitionen des Koenigreichs Siam. Heute wird das Gebaeude gelegentlich fuer Staatsempfaenge genutzt.

  • Bahnhof Thonburi

    Bahnhof Thonburi

    Bangkok

    ArchitekturGeschichte

    Der Bahnhof Thonburi ist eines der letzten gut erhaltenen historischen Bahnhofsgebäude Bangkoks. Das schlichte Holzgebäude im Stadtteil Bangkok Noi auf der Thonburi-Seite des Chao Phraya stammt aus der frühen Eisenbahngeschichte Thailands und war einst der Ausgangspunkt der Südlinie. Heute ist er ein kleiner Regionalterminus, der vor allem Züge nach Kanchanaburi abfertigt – darunter jene, die weiter zur berühmten Todeseisenbahn führen. Wer Bangkoks touristisch weniger erschlossene Westseite erkundet, stößt auf einen authentischen Alltagsbahnhof abseits der modernen Infrastruktur.

  • Erawan-Museum

    Erawan-Museum

    Bangkok

    Das Erawan-Museum in Samut Prakan, südlich von Bangkok, ist eines der ungewöhnlichsten Museen Südostasiens. Herzstück ist eine monumentale dreiköpfige Elefantenstatue – Erawan, der göttliche weiße Elefant aus der hinduistischen Mythologie – die auf einem reich verzierten europäisch anmutenden Gebäude thront. Im Inneren des Unterbaus befinden sich aufwendige Ausstellungsräume mit antikem chinesischen Porzellan, Bronzestatuetten und religiösen Artefakten. 1994 von dem Geschäftsmann Lek Viriyaphan erbaut, vereint das Museum östliche Spiritualität mit westlicher Architektur auf beeindruckende Weise. Besucher können mit dem Fahrstuhl in das Innere des Elefanten aufsteigen.

  • Khaosan Road

    Khaosan Road

    Bangkok

    KulinarikNachtlebenGeheimtipps

    Die Khaosan Road ist eine rund 400 Meter kurze, aber legendäre Straße im Bangkoker Viertel Bang Lam Phu, 1892 unter König Rama V. angelegt. Ursprünglich ein Reismarkt – „Khaosan" bedeutet auf Thai „ungeschälter Reis" – verwandelte sie sich ab den 1980er Jahren in den bekanntesten Backpacker-Treff Südostasiens. Heute säumen günstige Gästehäuser, Straßenküchen mit Pad Thai und Mango-Sticky-Rice, Bars und Souvenirläden beide Seiten der engen Gasse. Wer Bangkok das erste Mal besucht, findet hier garantiert Gleichgesinnte – und wer es kennt, weiß: Die Khaosan ist längst ein Kultphänomen.

  • Nationalmuseum der königlichen Barken

    Nationalmuseum der königlichen Barken

    Bangkok

    GeschichteWissen

    Das Nationalmuseum der Königlichen Barken in Bangkok bewahrt die prächtigen Zeremonialboote des thailändischen Königshauses. Die bekannteste Barke, die Suphannahong, ist über 46 Meter lang, aus einem einzigen Teakholzstamm gefertigt und mit einem feuerspeienden Goldschwanenkopf verziert. Das Museum liegt im Kanal von Bangkok Noi und ist Teil des historischen Flusslebens der Stadt. Die Barken werden noch heute bei seltenen königlichen Prozessionen auf dem Chao Phraya eingesetzt – ein Spektakel, das Zehntausende anzieht.

  • พระราชวังดุสิต

    พระราชวังดุสิต

    Bangkok

    ArchitekturGeschichte

    Der Dusit-Palast ist ein weitläufiges Ensemble von Palastgebäuden im Bangkoker Stadtteil Dusit, das König Rama V. (Chulalongkorn) Ende des 19. Jahrhunderts errichten ließ. Das Gelände vereint verschiedene Baustile: europäische Neorenaissance trifft auf traditionelle Thai-Architektur. Herzstück der Anlage ist der Vimanmek-Palast, ein kunstvoller dreistöckiger Teakholzbau, der als das größte reine Teakholzgebäude der Welt gilt. Daneben befinden sich weitere Pavillons, Tronsäle und Gärten, die einen seltenen Blick in das Hofleben des frühen 20. Jahrhunderts gewähren. Teile des Areals sind heute öffentlich zugänglich und gehören zu den kulturellen Höhepunkten Bangkoks.

  • เมืองโบราณ

    เมืองโบราณ

    Bangkok

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Ancient Siam (Mueang Boran) ist ein Freilichtmuseum fuer Architektur und Kultur Thailands in Samut Prakan, 30 km suedlich von Bangkok. Das angeblich groesste Freilichtmuseum der Welt erstreckt sich ueber mehr als 80 Hektar in der Form der Landkarte Thailands. Nachbauten beruechmter siamesischer Bauwerke — Tempel, Palaeste, Wohnhaeuser aus allen Regionen — zeigen die architektonische Vielfalt des Landes. Erbaut von Lek Viriyaphan ab 1972.

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