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Geschichte

Geschichte in Sofia

Sofia trägt seine Geschichte sichtbar im Stadtbild. Das Amphitheater von Serdica erinnert an die römischen Wurzeln der Stadt, während die Banya-Bashi-Moschee und die Bajrakli-Moschee aus der osmanischen Epoche stammen. Die Zentralsynagoge und die Alexander-Newski-Kathedrale spiegeln die religiöse Vielfalt der bulgarischen Hauptstadt wider. Das Battenberg-Mausoleum verweist auf die junge Staatlichkeit nach 1878. Etwas außerhalb liegt das Dragalevtsi-Kloster, ein ruhiger Zeuge mittelalterlicher Frömmigkeit. Auch der Zentralfriedhof und die Borisova Gradina erzählen von verschiedenen Schichten der Stadtgeschichte.

10 Orte · Sofia, Bulgarien · Redaktionell kuratiert

  • Alexander-Newski-Kathedrale

    Alexander-Newski-Kathedrale

    Sofia

    ArchitekturKultur

    Die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia ist eine der größten orthodoxen Kathedralen der Welt und das bekannteste Bauwerk der bulgarischen Hauptstadt. Zwischen 1882 und 1912 nach Plänen des russischen Architekten Alexander Pomeranzew im neobyzantinischen Stil erbaut, fasst sie bis zu 5.000 Gläubige und ist Sitz des bulgarisch-orthodoxen Patriarchats. Die goldenen und grünen Kuppeln prägen die Silhouette Sofias seit über hundert Jahren. Im Untergeschoss befindet sich eine der bedeutendsten Ikonensammlungen Bulgariens, deren Werke aus mittelalterlichen Klöstern des Landes stammen und Jahrhunderte religiöser Malerei dokumentieren. Heute ist die Kathedrale der erste Anlaufpunkt für viele Besucher Sofias. Der umliegende Platz wird wöchentlich von einem Antikmarkt belebt, auf dem Münzen, Ikonen und Bücher aus der gesamten Region verkauft werden.

  • Amphitheater von Serdica

    Amphitheater von Serdica

    Sofia

    KulturWissen

    Das Amphitheater von Serdica war ein antikes Bauwerk der römischen Stadt Ulpia Serdica – dem heutigen Sofia. Es entstand im 3.–4. Jahrhundert n. Chr. auf den Grundmauern eines noch älteren Theaters und diente als Veranstaltungsort für Gladiatorenkämpfe und Spektakel. Entdeckt erst 2004 und in den Jahren 2005–2006 teilweise freigelegt, liegen seine Überreste heute auf zwei benachbarten Flächen im Herzen der bulgarischen Hauptstadt. Der Ort gibt faszinierende Einblicke in das Leben der antiken Metropole.

  • Battenberg-Mausoleum Sofia

    Battenberg-Mausoleum Sofia

    Sofia

    ArchitekturKultur

    Das Battenberg-Mausoleum in Sofia ist die letzte Ruhestätte von Fürst Alexander I. von Bulgarien (1857–1893), dem ersten Staatsoberhaupt des modernen bulgarischen Fürstentums nach dem Berliner Kongress von 1878. Alexander, ein Prinz aus dem Haus Battenberg und Neffe des russischen Zaren, führte Bulgarien durch eine kurze, turbulente Regierungszeit: Er initiierte 1885 die Vereinigung mit Ostrumelien, wurde aber 1886 nach einem russisch gesteuerten Putsch zur Abdankung gezwungen. Das 1897 errichtete Mausoleum steht auf dem Gelände der Aleksandar-Newski-Kathedrale – ein stiller, kaum besuchter Ort, der ein bedeutendes Kapitel europäischer Nationalgeschichte verkörpert.

  • Borissowa Gradina

    Borissowa Gradina

    Sofia

    NaturGeheimtipps

    Die Borissowa Gradina ist der älteste und bekannteste Park der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Angelegt im Jahr 1884 und nach Zar Boris III. benannt, bietet der weitläufige Park Alleen, Sportanlagen und Ruhezonen inmitten der Stadt. Bis heute ist er der wichtigste Erholungsort der Sofioter und bei Familien, Joggern und Spaziergängern gleichermaßen beliebt.

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