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14 Jōraku-ji

Der Jōraku-ji liegt am bewaldeten Stadtrand von Tokushima und ist als 14. Station des berühmten Shikoku-Pilgerwegs eine der 88 heiligen Stätten des Shingon-Buddhismus auf der Insel Shikoku. Der Tempel trägt den Bergnamen Ōgurizan und den Tempelnamen Emmeiin — wie alle Stationen des Henro-Wegs ist er nach einem Aspekt buddhistischer Praxis benannt. Der Pilgerweg selbst geht auf den Mönch Kūkai (Kōbō Daishi) zurück, den Begründer des Shingon-Buddhismus in Japan, der im 9. Jahrhundert auf Shikoku meditiert haben soll. Pilger — erkennbar an weißer Kleidung und Holzstab — besuchen den Tempel als Teil der klassischen 1.200-Kilometer-Rundwanderung, die alle 88 Tempel verbindet. Die ruhige Waldlage verleiht dem Ort eine besondere Stille, die ihn auch für Nichtpilger zu einem meditativen Rückzugsort macht.

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