Armenian genocide Monument
Nikosia
Der 18.-Mai-Nationalfriedhof in Gwangju ist eine staatliche Gedenkstätte und Begräbnisstätte für die Opfer des Gwangju-Aufstands, der sich vom 18. bis 27. Mai 1980 ereignete. Damals erhoben sich Bürgerinnen und Bürger gegen die Militärregierung unter Chun Doo-hwan — die Niederschlagung durch Fallschirmjäger und Sondereinheiten forderte Hunderte von Todesopfern, die genaue Zahl ist bis heute umstritten. Der Aufstand gilt als Wendepunkt der südkoreanischen Demokratiebewegung und wird in Korea mit derselben historischen Schwere behandelt wie vergleichbare Ereignisse des 20. Jahrhunderts anderswo. Die 1997 eingeweihte Anlage umfasst Grabfelder, ein Gedenkmuseum und eine weitläufige Freifläche für Gedenkveranstaltungen. Jedes Jahr am 18. Mai versammeln sich Tausende zur nationalen Gedenkfeier, die seit 2011 als offizieller Feiertag begangen wird.
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