Arlington House, The Robert E. Lee Memorial
Washington, D.C.
Wendepunkt des irischen Arbeitskampfs 1913: 20.000 ausgesperrte Arbeiter gegen 300 Arbeitgeber
Der Dublin Lockout von 1913 gilt als der bedeutendste Arbeitskampf in der irischen Geschichte. Über 300 Dubliner Arbeitgeber schlossen rund 20.000 Arbeiter aus, um die aufkommende Gewerkschaftsbewegung unter Jim Larkin zu brechen. Der Konflikt dauerte von August 1913 bis Januar 1914 und hinterließ tiefe Spuren in der irischen Gesellschaft. Besonders dramatisch war der sogenannte Bloody Sunday am 31. August 1913, als die Polizei brutal gegen eine Protestkundgebung vorging. Heute gilt der Lockout als Wendepunkt der irischen Arbeiterbewegung und Gründungsmoment moderner Gewerkschaftsrechte auf der Insel.
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