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Abū-Haddschādsch-Moschee

Die Abu-Haddschādsch-Moschee ist in die antiken Mauern des Luxor-Tempels eingebaut — eines Kultzentrums, das auf Pharao Amenophis III. im 14. Jahrhundert v. Chr. zurückgeht und seither ohne Unterbrechung als Heiligtum genutzt wird. Als die Araber im 7. Jahrhundert nach Ägypten kamen, errichteten sie die Moschee über einem frühchristlichen Kirchenbau, der seinerseits in die Tempelstruktur eingelassen worden war. Diese dreifache Überschichtung — pharaonisch, christlich, islamisch — ist weltweit einzigartig. Heute thront die Moschee mehrere Meter über dem vom Sand freigeräumten Tempelniveau, weil Jahrhunderte an Ablagerungen das ursprüngliche Bodenniveau verändert hatten: Die Ausgrabungen durch das ägyptische Altertümeramt legten die antiken Säulenreihen des Tempels frei, während die Moschee mit ihrer Fassade schwebend darüber ragt. Das Bauwerk wird bis heute aktiv als Freitagsmoschee genutzt.

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