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Akihabara

Akihabara ist Tokios elektrisches Stadtviertel — ursprünglich ein Nachkriegs-Schwarzmarkt für Elektronikteile, der sich zur weltweiten Pilgerstätte für Anime-, Manga- und Videospielkultur entwickelt hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich hier zunächst Händler für Radiokomponenten an; in den 1980er- und 1990er-Jahren verlagerte sich das Angebot auf Computer, Konsolen und schließlich auf Otaku-Subkultur. Heute türmen sich in mehrstöckigen Spezialläden Figuren, Retro-Spielkonsolen, Doujinshi und Merchandise jeder Art. Maid-Cafés, Spielhallen mit Claw-Maschinen und Gacha-Automaten prägen das Straßenbild ebenso wie die grellen LED-Fassaden der Elektronikhäuser. Der Bahnhof Akihabara wird von fünf Linien bedient und macht das Viertel leicht erreichbar.

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