Abdul-Aziz-Shah-Moschee
Kuala Lumpur
Die Al-Aqsa-Moschee erhebt sich auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt und gilt nach Mekka und Medina als drittwichtigste Moschee des Islam. Ihr Bau geht auf das Jahr 710 n. Chr. zurück und wurde unter dem Umayyaden-Kalifen al-Walid I. vollendet — auf dem Gelände, das Juden als Tempelberg, Muslime als Haram al-Sharif und Christen als Teil des heiligen Stadtgefüges Jerusalems verehren. Die Moschee wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, unter anderem nach dem Erdbeben von 749; die Kreuzritter nutzten sie zeitweilig als Palast und Rüstkammer. Vier Minarette markieren das weitläufige Gelände, das seit 1981 Teil des UNESCO-Welterbes Jerusalemer Altstadt ist. Millionen Muslime pilgern jährlich hierher, insbesondere zum Freitagsgebet im Ramadan, während der Tempelberg politisch zu den umstrittensten Orten der Welt zählt.
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