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Aleje Jerozolimskie

Die Aleje Jerozolimskie ist eine der zentralen Durchgangsachsen Warschaus und verbindet die Weichselböschung im Osten mit dem westlichen Vorort Pruszków. Ursprünglich nur 2,7 Kilometer lang und am Artur-Zawisza-Platz endend, wurde sie in den 1960er Jahren im Zuge sozialistischer Stadtplanung auf fast 16 Kilometer verlängert. Die Straße trägt bis heute den Namen einer jüdischen Siedlung, die im 19. Jahrhundert im heutigen Stadtzentrum existierte — ein Verweis auf die weitgehend vernichtete jüdische Geschichte Warschaus. Als stark befahrene Schnellstraße mit Tram- und Buslinien ist sie heute weniger eine Flaniermeile als eine reine Verkehrsader, die mehrere Stadtteile durchschneidet.

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