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Antonine Wall

Der Antoninuswall ist eine römische Holz-Erde-Befestigung, die um 142 n. Chr. auf Befehl von Kaiser Antoninus Pius quer durch die schmalste Stelle der britischen Insel errichtet wurde. Als nördlichste Grenze des Römischen Reiches überhaupt verlief er rund 60 Kilometer vom Firth of Forth bis zum Firth of Clyde und war damit etwa 160 Kilometer weiter nördlich gelegen als der bekanntere Hadrianswall. Die Anlage wurde jedoch bereits um 160 n. Chr. wieder aufgegeben — nach kaum zwanzig Jahren Betrieb zog sich Rom auf den Hadrianswall zurück. Heute ist der Wall als Teil des UNESCO-Welterbes 'Grenzen des Römischen Reiches' ausgewiesen. Von der einstigen Befestigung sind vor allem Grabenstrukturen und flache Wallreste erhalten, die sich durch schottische Moorlandschaft und Vorortgebiete ziehen — weniger imposant als Hadrian's Wall, aber archäologisch ebenso bedeutsam.

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