Araxa
Oinoanda
Der Caracallabogen ist ein eintoriger römischer Ehrenbogen im antiken Cuicul, dem heutigen Djémila im nordostafrikanischen Algerien. Er wurde 216 n. Chr. auf Befehl des Kaisers Caracalla errichtet, um sich selbst, seine Mutter Julia Domna und seinen Vater Septimius Severus zu ehren — ein Familienpropaganda-Denkmal der Severerdynastie. Djémila, gegründet um 96 n. Chr. als römische Siedlungskolonie im algerischen Bergland, gehört seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der am besten erhaltenen römischen Stadtensembles Nordafrikas. Der Bogen steht heute als Ruine inmitten des weitläufigen Ausgrabungsfeldes und trägt noch Fragmente seiner ursprünglichen Inschriften, die Rückschlüsse auf das Kaiserkult-Zeremoniell des 3. Jahrhunderts erlauben.
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