Amiternum
L’Aquila
Augusta Bagiennorum ist die Ruinenstätte einer römischen Kolonialstadt nahe dem heutigen Bene Vagienna in der Provinz Cuneo, bereits von Plinius dem Älteren in seiner Naturalis Historia erwähnt. Gegründet vermutlich im 1. Jahrhundert v. Chr. als Verwaltungszentrum für das Volk der Bagienni, besaß die Stadt ein Forum, ein Theater, Thermen und ein Amphitheater — Strukturen, deren Grundrisse im Gelände noch heute ablesbar sind. Als italienisches Nationaldenkmal unter archäologischem Schutz und seit 1993 gleichzeitig als Naturschutzgebiet ausgewiesen, überlagern sich hier antike Stadtgeschichte und ungestörte Landschaft. Besucher erkunden die weitläufigen Ausgrabungsfelder weitgehend ohne touristische Infrastruktur — die Stille der Ruinenlandschaft im Piemont ist selbst Teil des Erlebnisses.
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