Stiftung Bibliothek Werner Oechslin
Zürich
Irakische Nationalbibliothek, 1920 gegründet – 2003 schwer geplündert, heute Symbol des kulturellen Wiederaufbaus.
Die Nationalbibliothek und das Nationalarchiv des Irak in Bagdad wurden 1920 gegründet, im selben Jahr, in dem der Irak unter britisches Mandat gestellt wurde. Sie ist die bedeutendste Sammelstelle für irakische Geschichte, Literatur und Staatsdokumente. Im Jahr 2003, beim Einmarsch der US-geführten Koalition, wurde die Bibliothek schwer geplündert und teilweise in Brand gesteckt – Hunderttausende einzigartige Manuskripte und Dokumente gingen verloren, ein kultureller Verlust von enormem Ausmaß. Seitdem wird die Bibliothek wieder aufgebaut und steht für den zähen Willen Bagdads, sein kulturelles Erbe zu bewahren.
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