Bahnhof Jünkerath
Mayen
Das Bahnhofsgebäude Baden ist das älteste noch im Originalbetrieb stehende Bahnhofsgebäude der Schweiz und gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung (Klasse A). Es wurde 1847 vom Architekten Ferdinand Stadler als Endstation der Schweizerischen Nordbahn entworfen — jener sogenannten «Spanisch-Brötli-Bahn», die als zweite Eisenbahnlinie der Schweiz von Zürich nach Baden führte und ihren Spitznamen dem beliebten Badener Gebäck verdankte, das Zürcherinnen und Zürcher am Wochenende per Zug holen fuhren. Während andernorts die frühen Bahnhöfe des 19. Jahrhunderts abgerissen oder vollständig umgebaut wurden, blieb der Badener Bau in seinem Grundzustand erhalten und wird bis heute täglich für den Schnellzugsbetrieb der SBB genutzt. Der schlichte Historismusbau ist damit ein seltenes Zeugnis der Frühzeit der Schweizer Eisenbahn — funktional im Alltag und zugleich lebendes Baudenkmal.
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