Alexandre Alberto da Rocha Serpa Pinto
São Filipe
Der Bahnhof Beira — auf Portugiesisch Estação Ferroviária da Beira — ist der zentrale Eisenbahnknoten der mosambikanischen Hafenstadt Beira. Das Gebäude wurde 1966 eingeweiht und trägt die typischen Merkmale der portugiesischen Kolonialarchitektur der Nachkriegszeit: schlichte Linien mit regionalen Anpassungen an das tropische Klima. Vom Bahnhof aus führen zwei Strecken des mittleren Eisenbahnkorridors ins Binnenland — eine nach Simbabwe, eine in die Provinz Tete — und machen Beira zum wichtigsten Transitpunkt für Güterverkehr aus dem südlichen Afrika Richtung Indischem Ozean. Heute ist das Gebäude als Zeugnis des portugiesischen Einflusses in Mosambik unter Denkmalschutz gestellt, der Betrieb läuft jedoch deutlich reduzierter als zu Kolonialzeiten.
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