Brennisteinsfjöll
Reykjavík
Die Barbarine ist eine 42,7 Meter hohe freistehende Felsnadel aus Elbsandstein im Pfaffenstein-Gebiet der Sächsischen Schweiz und gilt als bekanntestes geologisches Wahrzeichen der Region. Am 19. September 1905 erstmals von Bergsteigern erklommen, wurde sie zum Zielpunkt einer frühen sächsischen Klettergeschichte, die bis heute prägend für den Freiklettersport in Deutschland wirkt. Nachdem der Felsen durch den Massentourismus und Abbruchgefahr beschädigt worden war, sperrten die Behörden ihn 1975 für den Klettersport; 1978 folgte die Ausweisung als Naturdenkmal. Heute ist die Barbarine nur noch aus der Ferne zu erleben — der umliegende Pfaffenstein lässt sich jedoch erwandern und bietet Aussichtspunkte, von denen die Felsnadel in ihrer vollen schlanken Gestalt zu sehen ist.
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