Basilika Knechtsteden
Köln
Die Benediktinerabtei Maria Laach liegt unmittelbar am Ufer des Laacher Sees in der Vulkaneifel und zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchenanlagen Deutschlands. Gegründet um 1093 vom Pfalzgrafen Heinrich II. von Laach, wurde die sechstürmige Abteikirche im 12. und frühen 13. Jahrhundert vollendet — einschließlich eines seltenen Paradieses, eines vorgelagerten Eingangsatriums, das im romanischen Kirchenbau kaum noch erhalten ist. Nach wechselvoller Geschichte, darunter Säkularisation und Neubesiedlung durch Benediktiner der Beuroner Kongregation im Jahr 1892, ist die Abtei heute wieder ein aktives Kloster. Besucher erleben gregorianische Stundengebete in der Abteikirche, durchstreifen den mittelalterlichen Kreuzgang und erkunden den Klosterladen mit eigenen Produkten der Mönchsgemeinschaft. Die Lage am vulkanisch geprägten Laacher See gibt dem Ort eine besondere landschaftliche Stille.
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