Şeyx-İbrahim-Moschee
Baku
Schiitische Wallfahrtsmoschee am Kaspischen Meer, 1281 erbaut, 1936 zerstört und in den 1990ern originalgetreu wiederaufgebaut
Am Ufer des Kaspischen Meeres am Stadtrand von Baku steht die Bibi-Heybat-Moschee, eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten des schiitischen Islam im Südkaukasus. Ursprünglich 1281 unter den Schirwahschahs errichtet, wurde sie nach der Schwester des achten Imams ʿAlī ibn Mūsā ar-Ridā benannt. Ihr Schicksal spiegelt das turbulente 20. Jahrhundert wider: 1936 von sowjetischen Behörden gesprengt, stand an ihrer Stelle jahrzehntelang eine Straße. Nach der aserbaidschanischen Unabhängigkeit wurde sie in den 1990er-Jahren originalgetreu wiederaufgebaut. Heute ist sie ein lebendiger Gebetsort und ein nationales Symbol der religiösen Erneuerung.
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