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Bischofsresidenz Hamar

Die Bischofsresidenz Hamar, auch Hamarhus genannt, war im Mittelalter der Sitz des Bischofs von Hamar und lag gegenüber dem Hamar-Dom am Ufer des Mjøsa-Sees. Die Anlage wurde während der Reformation im 16. Jahrhundert zerstört und verfiel danach zu einer Ruine. Ihre Geschichte endet abrupt mit dem Einmarsch schwedischer Truppen im Jahr 1567, die die mittelalterliche Bischofsstadt Hamar weitgehend niederbrannten. Heute sind die erhaltenen Mauerreste Teil des Anno-Museums und in einen Schlosspark eingebettet, der einen ruhigen Rahmen für den Besuch der Überreste bietet. Die Ruinen vermitteln einen eindringlichen Eindruck vom einstigen Gewicht des Bistums Hamar als kirchliche Macht im mittelalterlichen Norwegen.

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