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Botanischer Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität liegt auf einem Gelände, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1946 und 1955 für wissenschaftliche Zwecke umgestaltet wurde — zuvor prägten Obstbaumreihen und ein Militärübungsgelände das Areal. Gründer und erster Direktor war der Botaniker Wilhelm Troll, ein Morphologe, dessen Forschung zur vergleichenden Pflanzenmorphologie die Konzeption des Gartens nachhaltig beeinflusste. Heute beherbergt die Anlage rund 8.500 Pflanzenarten aus fast allen Erdregionen, aufgeteilt auf Freilandbeete und mehrere Gewächshäuser, darunter ein Tropenhaus. Der Eintritt ist frei, was den Garten gleichermaßen zum Lernort für Biologiestudierende wie zum ruhigen Spazierziel für die Mainzer Bevölkerung macht.

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