Bahnhof Weinfelden
Weingarten
Der Bahnhof Brandenburg an der Havel wurde 1846 an der Strecke Berlin–Magdeburg eröffnet und war über Jahrzehnte ein bedeutender Knoten im Fern- und Güterverkehr. Seinen heutigen Namenszusatz „Hauptbahnhof" trägt er erst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Am Bahnhofsgebäude erinnert eine Gedenktafel an französische Zwangsarbeiter, die hier während der NS-Zeit eingesetzt wurden — eine der wenigen sichtbaren Erinnerungsorte dieser Art im Stadtbild. Der unter Denkmalschutz stehende Wasserturm auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ist heute das markanteste bauliche Überbleibsel der einstigen Betriebsinfrastruktur. Geblieben ist die Funktion als regionaler Haltepunkt auf der Verbindung zwischen Berlin und Magdeburg.
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