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Brodsky-Synagoge

Kiew

Kiews prächtige Choral-Synagoge (1898) im maurischen Stil — nach sowjetischer Zweckentfremdung seit 2000 wieder Gotteshaus.

Die Brodsky-Synagoge — auch Choral-Synagoge genannt — ist eine der ältesten und bedeutendsten Synagogen Kiews. 1898 auf Initiative des jüdisch-ukrainischen Zuckermagnaten Lazar Brodsky erbaut, besticht sie durch ihren maurisch-romantischen Stil mit orientalischen Motiven, Rundbogenfenstern und einer prachtvollen Kuppel. Im 20. Jahrhundert litt die Synagoge schwer: Sowjetbehörden nutzten das Gebäude als Puppentheater, und die jüdische Gemeinschaft Kiews wurde durch Holocaust und Emigration dezimiert. Im Jahr 2000 wurde die Synagoge feierlich als Gotteshaus wiedereröffnet und dient seither wieder der jüdischen Gemeinde als spirituelles Zentrum. Heute ist sie nicht nur ein aktiver Ort des Gebets, sondern auch ein Zeugnis der reichen jüdischen Geschichte dieser Stadt.

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