Burg Fürstenberg
Dortmund
Die Burg Kempen, 1396 als Landesburg der Erzbischöfe von Köln erbaut, diente dem Schutz der nordwestlichen Grenze des kurkölnischen Territoriums am Niederrhein. Sie gilt neben der Burg Zülpich als besterhaltene kurkölnische Burg des 14. Jahrhunderts — keine andere Anlage Kurkölns bewahrt noch so viel originale Bausubstanz aus ihrer Entstehungszeit. Im 19. Jahrhundert wurde sie im Stil der Neugotik überformt, ohne ihren mittelalterlichen Kern zu verdecken. Bis zum Einmarsch der Französischen Revolutionstruppen 1794 war sie ununterbrochen Sitz erzbischöflicher Verwaltung. Als denkmalgeschütztes Bauwerk im Herzen der Kempener Altstadt ist die Anlage heute ein seltenes Zeugnis spätmittelalterlicher Wehrbaukunst am Niederrhein.
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