Burgruine Schvilo
Tiflis
Das Castello Aragonese thront auf einem Trachytfelsen vor der Ostküste Ischias und ist über eine 200 Meter lange Steinbrücke mit dem Ort Ischia Ponte verbunden. Die Burg geht auf eine griechische Gründung aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. zurück; ihren heutigen Namen trägt sie seit Alfonso I. von Aragón die Anlage 1442 grundlegend ausbaute und modernisierte. Über Jahrhunderte beherbergte die Inselburg eine eigene Stadt — Kirchen, ein Kloster, Wohnhäuser und zeitweise bis zu 1.800 Familien lebten innerhalb der Festungsmauern. Heute ist der Großteil der Bebauung Ruine: verfallene Klosterräume, eine Krypta mit Nischen für mumifizierte Ordensfrauen und stille Gassen vermitteln den Eindruck einer erloschenen Parallelgesellschaft. Der Aufstieg — teils über steile Treppenwege, teils per Aufzug — endet mit einem Panoramablick über den Golf von Neapel und den Vesuv.
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