85 мм АСУ-85
Krementschuk

Die ehemalige Kaserne Krampnitz, nordwestlich von Potsdam am gleichnamigen See gelegen, gehörte zu den repräsentativen Reiterkasernenalagen der Wehrmacht, die in den 1930er-Jahren errichtet wurden. Nach 1945 übernahm die Sowjetarmee das Gelände und nutzte es bis zum Abzug der Truppen 1992 als Standort. Besonders bekannt ist ein erhaltenes Mosaik aus der NS-Zeit mit einem Reichsadler — ein seltenes, weitgehend unverändertes Relikt der Bauepoche. Das weitläufige Areal ist heute eingezäunt und nicht öffentlich zugänglich; weite Teile sind von Buschwerk überwachsen und zerfallen sichtbar. Seit einigen Jahren läuft die Konversion zu einem großen Wohnquartier, die Bauarbeiten sind im vollen Gange — das Gelände befindet sich im Übergang zwischen Ruine und Neubau.
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