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Ermita de San Antonio de la Florida

Die Ermita de San Antonio de la Florida ist eine kleine, neoklassizistische Kapelle am Manzanares-Ufer im Madrider Nordwesten. Beruehmt wird sie nicht durch ihre nuechterne Architektur, sondern durch die Kuppelfresken, die Francisco de Goya 1798 in nur wenigen Monaten im Auftrag Koenig Karls IV. malte. Goya verlegte das traditionelle Marien-Wunder des heiligen Antonius von Padua kuehn in die zeitgenoessische Madrider Gesellschaft: Auf einer gemalten Balustrade draengen sich Maja-Frauen, Bettler und Gaffer, waehrend der Heilige einen Toten erweckt. Seit 1919 ruht der Maler selbst in der Kapelle, der Sarkophag steht unter dem von ihm bemalten Gewoelbe. Eine Zwillingskirche nebenan dient heute den Gottesdiensten, sodass die Originalkapelle als reines Museum betreten werden kann.

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