Al-Quds-Moschee Hamburg
Hamburg
Die Ertugrul-Tekke-Moschee steht im Stadtteil Besiktas am Hang unterhalb des Yildiz-Palasts und wurde 1887 vom Sultan Abdulhamid II. erbaut. Der Name verweist doppelt auf Ertugrul, den Vater des Reichsgruenders Osman I., und auf die kaiserliche Ertugrul-Kavalleriebrigade, die im nahen Yildiz stationiert war. Das schlichte, eingeschossige Gebetshaus auf rechteckigem Grundriss mit einer einzelnen Kuppel wurde gleichzeitig als Tekke der Schadhili-Sufi-Bruderschaft konzipiert, deren Scheich enge Beziehungen zum Sultan unterhielt. Abdulhamid besuchte die Moschee regelmaessig zum Freitagsgebet, da sie nur wenige Minuten vom Yildiz-Palast entfernt liegt und die spaeten Hamidischen Selbst-Sicherheitsbeduerfnisse mit kurzer, gut zu sichernder Wegstrecke befriedigte. Heute ist sie aktive Stadtteilmoschee mit kleinem Friedhof, von Touristen weitgehend unentdeckt.
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