Ainola
Helsinki
Auch bekannt als: Finlands Nationalgalleri, Kansallisgalleria
Die Finnische Nationalgalerie ist der Dachverband der bedeutendsten staatlichen Kunstmuseen Finnlands und seit 2014 als eigenstaendige Stiftung organisiert. Unter ihrem Dach vereint sie das Ateneum mit der finnischen Kunst von 1809 bis 1960, das Kiasma fuer Gegenwartskunst in Steven Holls aufsehenerregendem Bau gegenueber dem Parlament, das Sinebrychoff-Kunstmuseum mit altmeisterlicher europaeischer Malerei sowie die zentralen Kunstarchive. Insgesamt verwaltet sie rund 47.000 Werke, von Akseli Gallen-Kallelas Kalevala-Bildern ueber Helene Schjerfbeck bis zu Eija-Liisa Ahtila. Die Gruendung als unabhaengige Stiftung war Teil einer breiteren Reform, mit der Helsinki seine Museen aus der direkten Ministerialverwaltung loeste. Wer alle drei Standorte in zwei Tagen abklappert, bekommt einen guten Schnelldurchlauf durch 200 Jahre finnischer und europaeischer Kunstgeschichte.
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