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Fort Unterer Kuhberg (Werk XXIX)

Werk XXIX, auch Fort Unterer Kuhberg genannt, ist ein erhaltenes Außenwerk der Bundesfestung Ulm, das ab 1858 als Teil des gigantischen Ulmer Festungsrings im Auftrag des Deutschen Bundes errichtet wurde. Die Bundesfestung Ulm zählte zu den größten Befestigungsanlagen des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa — allein der Ulmer Ring umfasste Dutzende nummernbezeichneter Werke, die nach dem Krimkrieg modernisiert wurden, aber schon im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 militärisch überholt waren. Das Fort besteht aus kasematierten Galerien, Erdwällen und vorgelagerten Gräben, die in der Bauweise des Ingenieuroffiziers Moritz von Prittwitz typisch für die deutsche Festungsbautradition der Biedermeier- und frühen Kaiserzeit sind. Heute dokumentiert eine Hobbywebsite den baulichen Zustand des Werks; es ist kein reguläres Museum, ein Besuch erfordert entsprechende Vorbereitung.

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