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Frauenkirche

Auch bekannt als: Mariä Geburt

Der mächtige Backsteinbau der Münchner Frauenkirche wurde zwischen 1468 und 1488 unter dem Stadtbaumeister Jörg von Halsbach errichtet — in einer für die Zeit erstaunlichen Geschwindigkeit, da die Pfarrei das Gotteshaus bereits vor der vollständigen Fertigstellung weihte. Die beiden charakteristischen Zwiebeltürme, die erst 1525 aufgesetzt wurden, prägen bis heute die Silhouette der Altstadt: Ein Stadtratsbeschluss verbietet Neubauten innerhalb des Altstadtrings, die die Türme überragen. Im Eingangsbereich lockt der Teufelstritt, ein dunkler Fußabdruck im Marmorboden, zu dem die Legende besagt, der Teufel habe sich vom Architekten überlistet geglaubt, weil er aus diesem Blickwinkel keine Fenster sah. Nach schweren Kriegsschäden 1944/45 wurden die Türme erst 1957 wiederaufgebaut. Vom Nordturm aus — zugänglich per Aufzug und Treppe — reicht der Blick bei klarem Wetter bis zu den Alpen.

Münchens Wahrzeichen: spätgotische Backsteinkirche mit zwei kupferbedeckten Welschen Hauben (99 m und 100 m).

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