Aquädukt in Rostokino
Moskau
Saint-Vincent-de-Paul thront an einer Treppenanlage oberhalb des Place Franz-Liszt im 10. Arrondissement, oestlich des Gare du Nord. Die Kirche entstand zwischen 1824 und 1844 zunaechst nach Plaenen von Jean-Baptiste Lepere, vollendet wurde sie von seinem Schwiegersohn Jacques-Ignace Hittorff im Stil einer fruehchristlich-roemischen Basilika mit doppeltem Saeulenportikus und zwei flankierenden Tuermen. Im Inneren laeuft ueber die gesamte Laenge ein monumentaler Fries von Hippolyte Flandrin mit Prozessionen von Heiligen, der lange als Hauptwerk der religioesen Wandmalerei des 19. Jahrhunderts galt. Hittorff entwarf zudem polychrome Innenelemente, die spaeter teilweise uebermalt wurden. Die Kirche steht abseits der grossen Touristenrouten und bietet einen ruhigen Querschnitt durch das buergerliche Paris der Julimonarchie.
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