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Historisches Museum von Ho-Chi-Minh-Stadt

Ho-Chi-Minh-Stadt

Ältestes Museum Vietnams, 1929 von einem französischen Architekten erbaut, mit Exponaten von der Vorgeschichte bis zur Kolonialzeit – und einem Wasserpuppentheater im Garten.

Das Historische Museum von Ho-Chi-Minh-Stadt ist eines der ältesten Museen Vietnams und wurde am 1. Januar 1929 unter dem Namen Musée Blanchard de la Brosse eingeweiht. Das Gebäude wurde vom französischen Architekten Auguste Delaval im Stil des Orientalisme – einer Mischung aus kolonialfranzösischer und vietnamesischer Ästhetik – entworfen und liegt im Botanischen Garten des Stadtbezirks 1. Die Sammlung umfasst Artefakte aus allen Epochen vietnamesischer Geschichte, von vorgeschichtlichen Werkzeugen und Cham-Skulpturen bis hin zu Exponaten aus der Nguyen-Dynastei und der französischen Kolonialzeit. 1979 erhielt das Haus seinen heutigen Namen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Wasserpuppentheater im Museumsgarten, das die traditionelle Bühnenkunst Nordvietnams lebendig erhält.

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