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Jüdisches Museum und Zentrum für Toleranz

Moskau
  • Kulturmuseum

Das Juedische Museum und Zentrum fuer Toleranz in Moskau wurde am 10. November 2012 in einem konstruktivistischen Wahrzeichen eroeffnet, dem Bachmetjewski-Busdepot des Architekten Konstantin Melnikow aus dem Jahr 1926. Das New Yorker Studio Ralph Appelbaum, das auch das US Holocaust Memorial Museum gestaltete, fuellte die 8.500 Quadratmeter mit 12 multimedialen Galerien, die das russische Judentum vom Schtetl ueber Pogrome und Revolution bis zum Gulag und zur sowjetischen Aliyah verfolgen. Beruehmt sind das 4D-Kino zur Geschichte des Judentums sowie ein Tisch, an dem ein virtueller Rabbiner Talmud-Fragen beantwortet. Das Forschungszentrum verwahrt das Archiv des Schneerson-Rebbe Lubawitsch, das lange ein Streitpunkt mit den USA war.

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