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Schießplatz Kobylisy

Prag

Ehemaliger NS-Hinrichtungsplatz in Prag – heute nationale Gedenkstätte für die Opfer der deutschen Besatzung (1939–1945).

Der Schießplatz Kobylisy im Prager Stadtteil Kobylisy war ursprünglich ein Militärschießplatz, wurde aber während der deutschen Besatzung des Protektorats Böhmen und Mähren (1939–1945) zur Hinrichtungsstätte. Hier wurden Hunderte tschechische Widerstandskämpfer, Geiseln und Zivilisten erschossen. Seit 1945 ist das Gelände Gedenkort; 1975 wurde es zur offiziellen Gedenkstätte des antifaschistischen Widerstands ausgebaut und 1978 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Heute erinnert eine stille Gedenkanlage an die Opfer der NS-Besatzung – ein schwerer, aber wichtiger Ort des Erinnerns in der tschechischen Hauptstadt.

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