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Meta sudans

Die Bodenmarkierung einer einst kegelfoermigen Brunnenanlage aus der Zeit Domitians (um 90 n. Chr.), zwischen Kolosseum und Konstantinsbogen sichtbar. Der Name Meta sudans, schwitzender Wendepfeiler, leitet sich davon ab, dass das Wasser aus der Spitze des Kegels in das umliegende Becken rann, statt aus klassischen Speiern zu schiessen. Die Meta sudans markierte den Punkt, an dem antike Triumphzuege vom Circus Maximus kommend abbogen, um zum Kapitol weiterzuziehen. Mussolini liess die noch 17 Meter hohe Ruine 1936 fuer den paradeerprobten Ausbau der Via dei Trionfi sprengen - heute liegt nur noch der kreisrunde Travertin-Sockel im Strassenbelag. Steht man am noerdlichen Konstantinsbogen, sieht man die helle Markierung in Richtung Kolosseum.

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