Московская хоральная синагога
Moskau
Die Moskauer Gedenksynagoge auf dem Poklonnaja-Huegel wurde 1998 als Teil des grossen Siegesparks errichtet, der 1995 zum 50. Jahrestag des sowjetischen Sieges im Grossen Vaterlaendischen Krieg eroeffnet wurde. Sie erinnert speziell an die juedischen Opfer des Holocaust und an die mehr als 500.000 juedischen Soldaten der Roten Armee, die im Krieg dienten. Finanziert wurde sie vom Russisch-Juedischen Kongress und in Anwesenheit von Praesident Boris Jelzin eingeweiht. Architekt Mosche Saful entwarf einen schlichten weissen Bau, dessen Kuppel an Jerusalemer Vorbilder erinnert. Im Inneren befindet sich neben dem Gebetssaal das Museum fuer Juedisches Erbe und Holocaust mit Dauerausstellung zur Geschichte der russischen Juden vom 18. Jahrhundert bis heute. Der Besuch laesst sich gut mit dem Zentralen Museum des Grossen Vaterlaendischen Krieges im selben Park verbinden.
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