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Museo de América

Madrid

Das Museo de America im Madrider Stadtteil Moncloa zeigt rund 25000 Objekte aus Nord- und Suedamerika - vom Palaeolithikum bis in die Gegenwart und gilt als die bedeutendste praekolumbische Sammlung ausserhalb Amerikas. Das Museum wurde 1941 von General Franco gegruendet, der Bau ist allerdings ein lichter Neorenaissance-Komplex der Architekten Luis Moya und Luis Feduchi aus den 1940er Jahren, eingeweiht 1965. Zu den Hauptstuecken gehoeren der Codex Tro-Cortesianus, eine der wenigen erhaltenen Maya-Faltbuecher, der goldene Schatz der Quimbaya aus Kolumbien, Tlingit-Schamanen-Masken aus Alaska und peruanische Federgewaender. Die Daueraustellung gliedert sich nach Themen wie Werkzeuge, Religion und Gesellschaft. Besucher erleben einen kritischen Blick auf die spanische Kolonialgeschichte und die kulturelle Vielfalt des amerikanischen Kontinents.

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