Дом культуры имени С.М. Зуева
Moskau
Auch bekannt als: GMNZI, Museum of Modern Western Painting, NeWestMuseum
Das von 1923 bis 1948 in Moskau bestehende Staatliche Museum der Neuen Westlichen Kunst basierte auf den 1918 verstaatlichten Sammlungen der Industriellen Iwan Morosow und Sergei Schtschukin. Beide hatten vor dem Ersten Weltkrieg Werke von Matisse, Picasso, Cezanne und Gauguin direkt aus Pariser Ateliers gekauft - die Sammlung galt als weltweit groesste Konzentration franzoesischer Avantgarde. 1948 liess Stalin das Museum schliessen, da die Werke als "formalistisch" galten; die Bestaende wurden auf die Eremitage und das Puschkin-Museum aufgeteilt. Eine eigene Museumsadresse gibt es heute nicht mehr; die historischen Sammlerwohnungen Schtschukins (Bolschoi Snamenski Pereulok) und Morosows (Pretschistenka) sind aber identifizierbar und tragen Gedenktafeln.
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