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National Museum of Health and Medicine

Das National Museum of Health and Medicine in Silver Spring, Maryland, ist eine der aeltesten medizinischen Sammlungen der USA. Gegruendet wurde es 1862 mitten im Sezessionskrieg von Generalarzt William A. Hammond als Army Medical Museum, um Verletzungs- und Krankheitsverlaeufe von Soldaten zu dokumentieren. Aerzte schickten Praeparate, amputierte Knochen und Notizen aus Feldlazaretten ein; aus dieser Sammlung wurde die Grundlage moderner Traumachirurgie und Pathologie. Heute zeigt das Museum unter anderem das Geschoss, das Praesident Abraham Lincoln 1865 toetete, Knochensplitter aus seinem Schaedel, das chirurgische Besteck der Aerzte sowie das amputierte Bein des Generals Daniel Sickles aus der Schlacht von Gettysburg, das er selbst jaehrlich besuchte. Weitere Schwerpunkte sind Mikroskopie, Roentgenpionierwerk und Sammlungen zu Krankheiten wie der Spanischen Grippe. 1989 umbenannt, zog das Museum 2012 von Washington D.C. an seinen heutigen Standort. Eintritt ist frei.

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