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Patriarchenteiche

Die Patriarchenteiche sind ein knapp 10.000 Quadratmeter grosser, zwei Meter tiefer kuenstlicher Teich im historischen Zentrum Moskaus und zugleich Namensgeber des umliegenden Viertels nahe der Twerskaja und der Metrostation Majakowskaja. Von urspruenglich drei Teichen ist nur einer erhalten; im 17. Jahrhundert hielt der Moskauer Patriarch hier Fische fuer die Klosterkueche. Beruehmt wurde der Ort durch Michail Bulgakows Roman "Der Meister und Margarita", dessen erste Szene am Teichufer spielt - der Teufel trifft hier zwei Literaten. Heute ist das Viertel eine der teuersten und stillsten Wohnlagen der Stadt, mit Cafes, Bistros und Buchladen rund um den Teich. Im Winter wird die Flaeche zur oeffentlichen Schlittschuhbahn.

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