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Porta del Popolo

Auch bekannt als: Porta Flaminia, Door of the people

Die Porta del Popolo war jahrhundertelang der wichtigste Norden-Zugang Roms, hier kamen Pilger und Reisende ueber die Via Flaminia in die Stadt. Antik hiess das Tor Porta Flaminia, der heutige Name geht auf die direkt anschliessende Kirche Santa Maria del Popolo zurueck. Die stadtseitige Fassade wurde 1655 von Gian Lorenzo Bernini umgestaltet, anlaesslich des Einzugs der zum Katholizismus konvertierten Koenigin Christina von Schweden, deren Sterne am Architrav noch heute sichtbar sind. Die aeussere Fassade Richtung Piazzale Flaminio entstand 1561 unter Papst Pius IV. nach Plaenen von Nanni di Baccio Bigio. Im 19. Jahrhundert verlor das Tor seine Verteidigungsfunktion und wurde zur reinen Schauarchitektur. Heute steht es als zentraler Blickpunkt zwischen Piazza del Popolo und Piazzale Flaminio, Strassen- und Trambahnverkehr fliessen seitlich daran vorbei. Besucher betrachten die Fassade vom Rand der Piazza aus, mit Blick auf die beiden gegenueberliegenden Kuppelkirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria in Montesanto.

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