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Portonaccio-Heiligtum

Das Portonaccio-Heiligtum sind die Reste eines etruskischen Tempels am Stadtrand der antiken etruskischen Metropole Veji, etwa 17 Kilometer noerdlich Roms. Die Anlage stammt aus dem spaeten 6. Jahrhundert v. Chr. und ist beruehmt fuer die ueberlebensgrossen Terrakotta-Skulpturen, die einst den Dachfirst des Tempels schmueckten - allen voran der weltberuehmte Apollo von Veji, der heute im Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia in Rom ausgestellt wird. Veji war einst die maechtigste etruskische Stadt und Rivalin Roms; 396 v. Chr. wurde sie nach langer Belagerung von Camillus erobert. Vor Ort sieht man heute die Fundamente des Tempels mit dem dreigeteilten Cella-Grundriss, das Becken eines heiligen Bassins und Reste der Stadtmauer in der hueglig-bewaldeten Landschaft des Naturreservats Veio.

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