Porta Salaria
Vatikanstadt
Die Priscillakatakombe liegt an der Via Salaria im Norden Roms und nutzt einen aufgelassenen Steinbruch aus roemischer Zeit, der vom spaeten 2. bis ins 4. Jahrhundert als christlicher Begraebnisplatz diente. Sie ist nach Priscilla benannt, der Frau des unter Domitian hingerichteten Konsuls Manius Acilius Glabrio. Auf rund 13 Kilometern Galerien liegen Schaetzungen zufolge ueber 40.000 Bestattungen, darunter sieben Paepste der Fruehzeit. Beruehmt sind die Fresken im Cappella Greca und der Cubiculum della Velata, die zu den aeltesten erhaltenen Marien-Darstellungen zaehlen und eine Frau in Orans-Haltung zeigen, die manche als fruehe Priesterin deuten. Fuehrungen leitet die Pontificia Commissione di Archeologia Sacra; oberirdisch befindet sich das Kloster der Benediktinerinnen, das Eintrittskarten verkauft.
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