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Architektur

Architektur in Barcelona

Barcelonas Architektur spannt einen weiten Bogen: vom mittelalterlichen Gewölbe der Biblioteca de Catalunya und der Kathedrale Santa Eulàlia über den Jugendstilglanz des Eixample-Viertels bis zu Antoni Gaudís unverwechselbaren Bauten. Die Sagrada Família, Casa Vicens, Casa Calvet, Casa Museu Gaudí und das Casa Batlló zeigen die ganze Bandbreite seines Schaffens. Gleichzeitig setzen Casa Lleó Morera und das Amatller House Akzente des Modernisme, während der Bahnhof Estació de França mit seiner Eisenkonstruktion eine andere Epoche widerspiegelt. Auch das Kapuzinerkloster Sarrià und die Kathedrale des Heiligen Geistes in Terrassa bereichern das architektonische Erbe der Region.

30 Orte · Barcelona, Spanien · Redaktionell kuratiert

  • Basílica de la Sagrada Família

    Basílica de la Sagrada Família

    Barcelona

    Kultur

    Die Sagrada Família ist das unbestrittene Meisterwerk des katalanischen Architekten Antoni Gaudí und eines der bekanntesten Gebäude der Welt. Seit dem Beginn des Baus der Krypta im Jahr 1882 entsteht in Barcelonas Stadtteil Eixample eine Basilika, deren organische, von Natur und gotischen Vorbildern geprägte Formen alle Kategorien sprengen. Gaudí übernahm 1883 die Projektleitung und widmete diesem Bauwerk die letzten Jahrzehnte seines Lebens — als er 1926 starb, war erst ein Bruchteil fertiggestellt. Seitdem wird weitergebaut, finanziert durch Eintrittsgelder. Das Spitzenkreuz überragt nun die historischen Kirchtürme Barcelonas, und die Fertigstellung ist für das Jahr 2035 geplant. Seit 2010 ist die Sagrada Família offiziell geweihte Basilika; Teile des Geländes sind UNESCO-Welterbe.

  • Augustus-Tempel

    Augustus-Tempel

    Barcelona

    GeschichteGeheimtippsWissen+1

    Der Augustus-Tempel in Barcelona ist der eindrucksvollste Uberrest der romischen Kolonie Barcino. Die vier erhaltenen korinthischen Saulen stammen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und standen auf dem hochsten Punkt des Mont Taber im Zentrum der antiken Stadt. Der Tempel war wahrscheinlich Kaiser Augustus gewidmet. Er liegt versteckt im Innenhof des Centre Excursionista de Catalunya in der Gotischen Stadt und ist nur durch eine unscheinbare Tur zuganglich.

  • Basílica de Santa Maria del Mar

    Basílica de Santa Maria del Mar

    Barcelona

    Geheimtipps

    Santa Maria del Mar ist die schönste gotische Kirche Barcelonas und gilt als Meisterwerk der katalanischen Gotik. Sie steht im alten Händlerviertel La Ribera und wurde zwischen 1329 und 1383 erbaut — einer Zeit, in der Barcelona als Handelsmacht das westliche Mittelmeer dominierte. Was sie von anderen Kathedralen unterscheidet, ist ihre erstaunliche Einheitlichkeit: Die gesamte Kirche entstand in nur 54 Jahren, weshalb sie stilistisch vollkommen geschlossen wirkt. Die drei fast gleich breiten Schiffe, die schlanken Achteckpfeiler und die großen Buntglasfenster erzeugen eine Leichtigkeit, die trotz mittelalterlichem Ursprung fast modern anmutet. Im Roman „Die Kathedrale des Meeres" von Ildefonso Falcones wurde sie weltberühmt. Heute ist sie ein lebendiger Treffpunkt im pulsierenden Viertel El Born.

  • Biblioteca de Catalunya

    Biblioteca de Catalunya

    Barcelona

    KulturGeschichteWissen

    Die Biblioteca de Catalunya ist die zentrale Nationalbibliothek Kataloniens und damit Gedächtnis einer der ältesten lebendigen Sprachen Europas. Gegründet 1907, bezog sie ihren heutigen Sitz im ehemaligen Hospital de la Santa Creu — einem gotischen Komplex aus dem 15. Jahrhundert, mitten im El Raval-Viertel Barcelonas. Das Gebäude allein ist eine Reise wert: steinerne Arkaden, ein lichtdurchfluteter Innenhof und prächtige Lesesäle, in denen Gelehrte und Neugierige Seite an Seite arbeiten. Die Sammlung umfasst Millionen von Dokumenten in katalanischer Sprache sowie Karten, Noten, Fotografien und Handschriften aus ganz Katalonien und den Balearen. Neben der Funktion als Forschungsinstitution bietet die Biblioteca regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen an, die auch ohne Bibliotheksausweis offen stehen.

  • CaixaForum Barcelona

    CaixaForum Barcelona

    Barcelona

    KulturWissen

    Das CaixaForum Barcelona vereint Kunst, Musik und gesellschaftliche Debatten unter einem Dach, das einst Maschinen brummen ließ. Die ehemalige Modernisme-Textilfabrik Fàbrica Casaramona am Fuß des Montjuïc wurde vom Architekten Josep Puig i Cadafalch um 1910 errichtet und galt schon damals als architektonisches Highlight. Nach einem langen Dornröschenschlaf erweckte das japanische Architekturbüro Arata Isozaki das Gebäude 2002 zu neuem Leben: Eine schwebend wirkende Stahlkonstruktion ergänzte das historische Backsteinvolumen um Eingangsbereiche und Ausstellungsräume. Heute bespielt die Fundació "la Caixa" das Haus mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, Konzerten, Filmvorführungen und Workshops — und das Eintrittsgeld ist erfreulich moderat.

  • Caputxins de Sarrià

    Caputxins de Sarrià

    Barcelona

    Geschichte

    Das Kapuzinerkloster von Sarrià ist einer der ältesten Ordenskonvente Barcelonas. Es wurde 1578 im damals noch eigenständigen Dorf Sarrià gegründet, auf Betreiben des Consell de Cent und trotz des ausdrücklichen Widerstands von König Philipp II. Dieser historische Gründungskonflikt spricht für das starke Selbstbewusstsein der katalanischen Stadtbürgerschaft gegenüber der Krone. Der Konvent der Kapuziner – eines franziskanischen Bettelordens, der für seine asketische Lebensweise bekannt ist – hat in den Jahrhunderten seines Bestehens politische Umbrüche, Säkularisierungen und Kriege überdauert. Sarrià selbst wurde erst 1921 in Barcelona eingemeindet, sodass das Kloster heute inmitten eines der grünsten und ruhigsten Stadtteile der Metropole liegt. Der Ort vereint religiöse Geschichte mit dem entspannten Dorfcharakter, den Sarrià bis heute bewahrt hat.

  • Casa Amatller

    Casa Amatller

    Barcelona

    KulinarikGeheimtipps

    Die Casa Amatller am Passeig de Gràcia gehört zu den Meisterwerken des katalanischen Modernisme und bildet gemeinsam mit der Casa Batlló und dem Casa Lleó Morera den berühmten „Häuserblock des Dissenses". Ursprünglich 1875 errichtet, wurde das Gebäude zwischen 1898 und 1900 vom Architekten Josep Puig i Cadafalch im Auftrag des Schokoladenfabrikanten Antoni Amatller komplett umgestaltet. Puig i Cadafalch mischte gotische Spitzgiebel nach flämischem Vorbild mit arabischen Kacheln und skulpturalen Fassadenelementen zu einem originellen Gesamtbild. Im Erdgeschoss befindet sich heute das Instituto Amatller d'Art Hispànic sowie eine Boutique, die die Schokoladen-Geschichte der Familie lebendig hält.

  • Casa Batlló

    Casa Batlló

    Barcelona

    Kultur

    Die Casa Batlló am Passeig de Gràcia in Barcelona ist eines der faszinierendsten Bauwerke Antoni Gaudís und ein Höhepunkt des katalanischen Modernisme. Das ursprünglich 1877 errichtete Wohn- und Geschäftshaus ließ Industrieller Josep Batlló zwischen 1904 und 1906 von Gaudí vollständig umgestalten. Die geschwungene Fassade aus bunten Keramikscherben, die drachenähnliche Dachstruktur und die organisch fließenden Innenräume machten das Gebäude weltberühmt. Seit 2005 gehört die Casa Batlló als Teil der Werke Gaudís zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute ist sie eines der meistbesuchten Wahrzeichen Barcelonas.

  • Casa Calvet

    Casa Calvet

    Barcelona

    GeheimtippsWissen

    Die Casa Calvet ist eines der frühen Meisterwerke Antoni Gaudís in Barcelona, fertiggestellt 1898 im Auftrag des Textilfabrikanten Pedro Mártir Calvet. Das Wohn- und Geschäftshaus in der Carrer de Casp 48 im Viertel Eixample gilt als Gaudís konventionellstes Gebäude — symmetrische Fassade, klassische Proportionen, dezente Ornamentik. Dennoch trägt es unverkennbar seine Handschrift: Details aus Naturstein, Barockeinflüsse aus der Heimat Calvets und die charakteristischen geschwungenen Türknäufe und Handläufe im Inneren. 1900 wurde das Gebäude mit dem Preis der Stadtverwaltung Barcelona für das schönste Gebäude des Jahres ausgezeichnet.

  • Casa Lleó Morera

    Casa Lleó Morera

    Barcelona

    GeschichteGeheimtipps

    Die Casa Lleó Morera am Passeig de Gràcia 35 ist eines der Hauptwerke des katalanischen Modernisme und das Ergebnis einer umfassenden Umgestaltung durch den Architekten Lluís Domènech i Montaner. Die Auftraggeberin, Francesca Morera i Ortiz, ließ das ältere Gebäude ab 1902 im Stil des Jugendstils umbauen; nach ihrem Tod 1904 setzte ihr Sohn Albert Lleó i Morera die Arbeiten fort. Das Haus gehört zum berühmten „Manzana de la Discordia" – dem „Block der Uneinigkeit" –, in dem auch die Casa Amatller (Puig i Cadafalch) und die Casa Batlló (Gaudí) stehen. Domènech i Montaner gestaltete die Fassade mit geschwungenen Keramik-Mosaiken, Blumenmotiven, Tierreliefs und verglasten Erkern von außerordentlicher Feinheit. Das Gebäude gilt als eines seiner reifsten Werke und steht heute unter Denkmalschutz.

  • Casa Milà

    Casa Milà

    Barcelona

    KulturGeheimtippsAussicht

    Die Casa Milà, von den Barcelonern liebevoll „La Pedrera" (der Steinbruch) getauft, ist das letzte große Wohnhaus, das Antoni Gaudí entwarf. Von 1906 bis 1912 für die Familie Milà an der Ecke des Passeig de Gràcia und der Carrer de Provença erbaut, brach das Gebäude radikal mit allen Konventionen seiner Zeit. Die wellige Steinfassade ohne ein einziges gerades Element, die aus dem Gebäude herauswachsenden schmiedeeisernen Balkone und vor allem die surreal anmutende Dachterrasse mit ihren spiralförmigen Schornsteinen und helmartigen Kriegergestalten machten La Pedrera zu einem der kühnsten Bauwerke des 20. Jahrhunderts. Im Inneren demonstriert das Attica-Stockwerk mit seiner parabolischen Gewölbekonstruktion Gaudís strukturellen Erfindergeist. Seit 1984 gehört das Haus zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Dachterrasse kann von Besuchern betreten werden und bietet einen der außergewöhnlichsten Panoramablicke Barcelonas.

  • Casa Museu Gaudí

    Casa Museu Gaudí

    Barcelona

    KulturNaturGeheimtipps+1

    Im Park Güell, hoch über Barcelona, steht eine unscheinbare rosa Villa: die Casa Museu Gaudí, das ehemalige Zuhause von Antoni Gaudí. Der Architekt lebte hier von 1906 bis kurz vor seinem Tod 1926 — fast zwei Jahrzehnte lang bewohnte er das Haus, das sein Mitarbeiter Francesc Berenguer entworfen hatte. Heute ist die Villa ein Museum, das Gaudís persönliche Möbel, Zeichnungen und Alltagsgegenstände zeigt: sein Bett, sein Gebetstisch, Modelle seiner bekanntesten Bauwerke. Wer die großen Bauten wie Sagrada Família oder Casa Batlló kennt, versteht hier erst, wie bescheiden der Meister selbst lebte. Der Garten des Park Güell liegt direkt vor der Tür — das Museum ist ein stiller Kontrapunkt zum touristischen Trubel ringsum.

  • Casa Vicens

    Casa Vicens

    Barcelona

    Geheimtipps

    Die Casa Vicens im Barceloneser Stadtteil Gràcia ist Antoni Gaudís erstes bedeutendes Gebäude und eines seiner am wenigsten bekannten Meisterwerke. Erbaut zwischen 1883 und 1885 als Sommerhaus für den Keramikfabrikanten Manuel Vicens i Montaner, zeigt das Gebäude bereits alle Keime des späteren Gaudí-Stils: das spielerische Nebeneinander orientalischer, maurischer und katalanischer Einflüsse, die exzessive Verwendung bunter Keramikfliesen und die organischen Formen, die in der Sagrada Família ihren Gipfelpunkt erreichen. Die Casa Vicens gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe als Teil des Ensembles der Werke Antoni Gaudís. Seit 2017 ist sie öffentlich zugänglich und ermöglicht Besuchern, den Ursprung von Gaudís faszinierenden Welt zu erleben – weit fernab der überlaufenen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

  • Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

    Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

    Barcelona

    Geschichte

    Die Kathedrale Heilig Kreuz und Heilige Eulalia, kurz Kathedrale von Barcelona, ist das spirituelle und historische Herz der katalanischen Hauptstadt. Am Platz Pla de la Seu im Barri Gòtic gelegen, begann ihr Bau 1298 im gotischen Stil und zog sich bis ins 15. Jahrhundert hin. Sie ist die dritte Kirche am selben Ort — ihre Vorgänger waren eine romanische Kathedrale und eine frühchristliche Basilika aus westgotischer Zeit. Besonderes Highlight ist der baumbestandene Kreuzgang mit 13 weißen Gänsen, die an die Heilige Eulalia erinnern. Der neugotische Hauptturm wurde erst 1913 vollendet.

  • Catedral del Sant Esperit

    Catedral del Sant Esperit

    Barcelona

    Kultur

    Die Kathedrale des Heiligen Geistes ist die Bischofskirche des 2004 gegründeten Bistums Terrassa, einer Industriestadt rund 30 Kilometer nordwestlich von Barcelona. Das Bauwerk, das Teile einer älteren Kirche aus dem Jahr 1574 einschließt, trägt seit seiner Erhebung zur Kathedrale den Titel einer Basilica minor und ist als katalanisches Kulturgut geschützt. Als jüngstes Bistum Kataloniens spiegelt Terrassa den modernen Umgang der Kirche mit urban gewachsenen Regionen wider. Die Kathedrale ist ein ruhiger Ort inmitten der geschäftigen Stadt.

  • Dona i Ocell

    Dona i Ocell

    Barcelona

    KulturNaturRomantik

    Im Parque Joan Miró im Eixample-Viertel ragt die 22 Meter hohe Skulptur „Dona i Ocell" — Frau und Vogel — in den barcelonesischen Himmel. Joan Miró schuf das Werk 1983, kurz vor seinem Tod, in enger Zusammenarbeit mit dem Keramiker Joan Gardy Artigas. Die leuchtend glasierten Keramikelemente bedecken den ganzen Körper der Figur und spiegeln Mirós charakteristischen Stil wider: organische Formen, kräftige Farben, spielerische Symbolik. Der Park, auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs erbaut, wurde ein Jahr nach dem Ende der Franco-Diktatur angelegt und steht für Barcelonas kulturellen Neuanfang.

  • El bes de la mort

    El bes de la mort

    Barcelona

    KulturGeheimtippsMystik

    „El petó de la mort" – auf Kastilisch „El beso de la muerte", auf Deutsch „Der Kuss des Todes" – ist die bekannteste Skulptur auf dem Cementiri del Poblenou, einem der ältesten Friedhöfe Barcelonas. Das Marmorrelief zeigt einen geflügelten Todesengel, der einem jungen Mann einen letzten Kuss auf die Stirn gibt. Erschaffen 1930 vom Bildhauer Jaume Barba im Auftrag der Familie des jung verstorbenen Josep Llaudet i Soler, verbindet das Werk katalanischen Symbolismus mit dem Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Heute ist die Skulptur ein Pilgerziel für Kunst- und Friedhofsinteressierte aus aller Welt und gilt als eines der eindrucksvollsten Grabmäler Europas.

  • Església de Sant Pau del Camp

    Església de Sant Pau del Camp

    Barcelona

    Geschichte

    Die Església de Sant Pau del Camp gilt als älteste erhaltene Kirche Barcelonas und ist ein seltenes Beispiel romanischer Architektur inmitten der katalanischen Metropole. Das Benediktinerkloster wurde um das Jahr 1000 gegründet — erste Erwähnungen reichen bis ins 9. Jahrhundert — und liegt heute im Stadtteil El Raval, umgeben von engen Gassen und Plattenbauten. Der Name „Sant Pau del Camp" bedeutet „Heiliger Paul auf dem Feld", eine Erinnerung daran, dass die Kirche einst weit außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern lag. Der kreuzförmige Grundriss, die verzierten Kapitelle des kleinen Kreuzgangs und der schlichte Innenraum vermitteln noch heute die Stille eines frühmittelalterlichen Klosters.

  • Font de Canaletes

    Font de Canaletes

    Barcelona

    GeheimtippsMystik

    Am oberen Ende der Ramblas, nahe dem Plaça de Catalunya, steht seit 1860 der Font de Canaletes – ein schlichter gusseiserner Brunnen mit vier Zapfhähnen und einer Laterne obenauf. Benannt ist er nach den Canaletes, mittelalterlichen Wasserkanälen, die einst entlang der nördlichen Stadtmauer Barcelonas verliefen. Über Jahrhunderte galt das Wasser des Brunnens als besonders rein, und eine alte Legende besagt: Wer daraus trinkt, kommt unweigerlich nach Barcelona zurück. Diese Überlieferung verband sich im 20. Jahrhundert mit dem FC Barcelona. Seit den 1930er-Jahren versammeln sich Culés – die Fans des FC Barça – nach Siegen an diesem Brunnen zum Jubeln, Singen und gemeinsamen Trinken. Der Brunnen ist damit nicht nur ein Denkmal aus Gusseisen, sondern ein lebendiger Treffpunkt kollektiver Barceloneser Identität.

  • Font Màgica de Montjuïc

    Font Màgica de Montjuïc

    Barcelona

    KulturNachtlebenFamilienausflüge

    Die Font Màgica — der Magische Brunnen — liegt am südlichen Ende der Avinguda Maria Cristina im Stadtteil Montjuïc in Barcelona. Er wurde 1929 für die Weltausstellung erbaut und war damals eine technische Sensation: ein synchronisierter Wasserstrahl, der mit farbigem Licht und Musik inszeniert wurde. Bis heute begeistert der Brunnen mit spektakulären Abendshows, bei denen Wasserfontänen in rund 50 Farbtönen leuchten und zu Musik choreografiert werden. Das Schauspiel ist kostenlos und zieht jährlich Millionen von Besuchern an — besonders romantikverdächtig bei Einbruch der Dunkelheit mit dem beleuchteten Nationalpalast im Hintergrund.

  • Fundació Joan Miró

    Fundació Joan Miró

    Barcelona

    KulturNatur

    Die Fundació Joan Miró ist ein dem katalanischen Künstler Joan Miró gewidmetes Museum der modernen Kunst auf dem Hügel Montjuïc in Barcelona. 1975, kurz vor Ende der Franco-Diktatur, vom Künstler selbst gegründet, versteht es sich als lebendiges Kulturzentrum und nicht nur als statische Sammlung. Das lichtdurchflutete Gebäude wurde vom befreundeten Architekten Josep Lluís Sert entworfen — ein Meisterwerk rationalistischer Architektur mit weißen Wänden und Innenhöfen, die das Werk Mirós ideal zur Geltung bringen. Die Sammlung umfasst über 14.000 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Textilien, sowie wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

  • Kloster Montserrat

    Kloster Montserrat

    Barcelona

    KulturMystik

    Das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat thront auf 721 Metern Höhe im gleichnamigen Felsmassiv rund 40 Kilometer nordwestlich von Barcelona. Es ist eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele Spaniens und ein zentrales Symbol der katalanischen Identität weit über die katholische Kirche hinaus. Im Mittelpunkt des Klosters steht die La Moreneta – eine schwarze Mariendarstellung aus dem 12. Jahrhundert, die von Hunderttausenden Pilgerinnen und Pilgern jährlich verehrt wird. Rund 70 Benediktinermönche leben hier nach der Regula Benedicti. Die spektakuläre Lage zwischen zerklüfteten Felsen bietet fantastische Panoramablicke und lädt zu Wanderungen auf dem Klosterberg ein.

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