Altstädter Brückenturm
Prag
Geschichte
Prag, die Hauptstadt Tschechiens, bewahrt seine Geschichte in Stein, Stahl und öffentlichen Räumen. Auf dem Altstädter Ring steht das Alte Rathaus mit der berühmten Astronomischen Uhr, und der Altstädter Brückenturm markiert den historischen Übergang über die Moldau. Brücken wie die Legionsbrücke und die Čechbrücke verbinden Epochen ebenso wie Ufer. Der Pulverturm erinnert an die mittelalterliche Stadtbefestigung, die Kirche Unserer Lieben Frau vom Schnee an die Gotik. Das Národní památník na Vítkově zeugt vom 20. Jahrhundert, während das Nationalmuseum für Technik Industriegeschichte greifbar macht. Náměstí U svatého Jiří sowie die Heiligen Norbert, Wenzel und Sigismund runden das vielschichtige Bild ab.
30 Orte · Prag, Tschechien · Redaktionell kuratiert
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Die Kirche Unserer Lieben Frau vor dem Teyn am Altstädter Ring ist eines der markantesten Wahrzeichen Prags. Ihre zwei asymmetrischen Türme, die 80 Meter in den Himmel ragen und mit je acht Spitztürmchen bekrönt sind, prägen die Silhouette der Altstadt seit dem Spätmittelalter. Der Bau begann im 14. Jahrhundert und zog sich bis ins frühe 16. Jahrhundert hin. Im Inneren finden sich wertvolle Altäre und das Grabmal des Astronomen Tycho Brahe. Die Kirche war lange das Zentrum des hussitischen Glaubens und ist heute eine der bedeutendsten gotischen Sakralbauten Mitteleuropas.
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Dieser Ort markiert die Stelle, an der Jan Kubiš und Jozef Gabčík in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 1941 aus einem britischen Bomber über der besetzten Tschechoslowakei absprangen. Beide waren Unteroffiziere der tschechoslowakischen Exilarmee und wurden im Rahmen der Operation Anthropoid eingeschleust, um Reinhard Heydrich – stellvertretender Reichsprotektor und einer der Hauptarchitekten des Holocaust – zu töten. Am 27. Mai 1942 gelang das Attentat; Heydrich starb acht Tage später. Es war eines der wenigen erfolgreichen Attentate auf eine Führungsfigur des NS-Regimes. Die Stelle erinnert an den Beginn einer der mutigsten Widerstandsoperationen des Zweiten Weltkriegs.
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Die Burg Karlštejn ist eine imposante gotische Höhenburg, etwa 30 Kilometer südwestlich von Prag im böhmischen Bergland gelegen. Kaiser Karl IV. ließ sie 1348 errichten, um die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und die Wenzelskrone Böhmens sicher zu verwahren. Mit rund 147.000 Besuchern jährlich zählt sie zu den meistbesuchten Burgen Tschechiens. Besonders sehenswert sind die reich ausgestattete Heilig-Kreuz-Kapelle mit mittelalterlichen Gemälden und Edelsteinmosaiken sowie der mächtige Bergfried.
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