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Geheimtipps

Geheimtipps in Tallinn

Tallinn, die Hauptstadt Estlands, hält abseits der großen Touristenströme einige stille Entdeckungen bereit. Wer durch die Laboratooriumi tänav, die Dunkri tänav oder die Lai tänav schlendert, bekommt ein authentisches Bild der Altstadt jenseits des Touristenrummels. Der Baltische Bahnhof ist ein lebendiger Knotenpunkt des Alltags, während das Estnische Meeresmuseum maritime Geschichte greifbar macht. Das Hiiu-Stadion liegt fernab des großen A. Le Coq Arena-Trubels und spiegelt das sportliche Leben der Einheimischen wider. Toompea mit seinem Castrum Danorum, der Freiheitsplatz und der Rathausplatz bilden das historische Rückgrat der Stadt, dessen Schichten sich beim ruhigen Erkunden erst richtig erschließen.

8 Orte · Tallinn, Estland · Redaktionell kuratiert

  • A. Le Coq Arena Tallinn

    A. Le Coq Arena Tallinn

    Tallinn

    KulturAktivitäten

    Die A. Le Coq Arena ist das größte Fußballstadion Estlands und Heimstätte der Nationalmannschaft sowie der Vereine FC Flora und Levadia Tallinn. Das 2001 eröffnete Stadion fasst rund 14.400 Zuschauer auf überdachten Sitzplätzen und liegt etwa 15 Autominuten von der Tallinner Altstadt entfernt. Seit 2002 trägt es den Namen der estnischen Brauerei A. Le Coq. Für Besucher aus Deutschland fällt auf, wie nah die Atmosphäre bei internationalen Spielen an westeuropäische Standards heranreicht, dabei aber mit dem typisch nordischen Understatement bestehen bleibt.

  • Balti jaam

    Balti jaam

    Tallinn

    Architektur

    Balti jaam – auf Deutsch Baltischer Bahnhof – ist der Hauptbahnhof der estnischen Hauptstadt Tallinn und der größte Bahnhof des Landes. Er liegt nahe der Tallinner Altstadt und ist Ausgangspunkt für die meisten Zugverbindungen innerhalb Estlands. Der Name erinnert an die historische Eisenbahnverbindung in die baltischen Nachbarländer. Im Bahnhofsgebäude befinden sich auch Geschäfte und Restaurants; der angrenzende Markt war lange ein belebter Treffpunkt. Für Besucher ist Balti jaam ein nützlicher Ausgangspunkt für Tagestouren durch Estland.

  • Estnisches Seefahrtsmuseum

    Estnisches Seefahrtsmuseum

    Tallinn

    ArchitekturWissen

    Das Estnische Seefahrtsmuseum befindet sich im Turm der Fetten Margarete - einem der markantesten Verteidigungstuerme der mittelalterlichen Stadtmauer Tallinns. Das Museum zeigt die Geschichte der Schifffahrt und Navigation in Estland, vom fruehen Ostseehandel bis zur modernen Seefahrt. Teile der Sammlung sind im Seeflugzeughafen ausgestellt, einem imposanten Industriebaudenkmal auf der Tallinne Halbinsel Kalamaja, wo historische Schiffe unter einem denkmalgeschuetzten Betongewoelbe liegen. Es gehoert zu den meistbesuchten Museen Estlands.

  • Freiheitsplatz (Tallinn)

    Freiheitsplatz (Tallinn)

    Tallinn

    ArchitekturKulturGeschichte

    Der Freiheitsplatz am südlichen Rand der Tallinner Altstadt ist dem Unabhängigkeitskampf Estlands gewidmet – sowohl dem Befreiungskrieg von 1918 bis 1920 als auch der Wiedererlangung der Souveränität von der Sowjetunion 1991. Am 20. August 2009, zum 18. Jahrestag dieser zweiten Unabhängigkeit, wurde der Platz in seiner heutigen Form wiedereröffnet. Das auffälligste Element ist die 2009 errichtete Siegessäule für den Estnischen Unabhängigkeitskrieg, ein modernes Glasobelisk-Denkmal. Im Osten begrenzt die St.-Johannis-Kirche den Platz, im Untergeschoss befindet sich ein Einkaufszentrum. Heute dient der Platz als zentraler Verkehrsknotenpunkt und Bühne für Staatsfeiern, Konzerte und politische Kundgebungen – ein lebendiges Symbol estnischer Identität.

  • Hiiu Stadion

    Hiiu Stadion

    Tallinn

    Aktivitäten

    Das Hiiu Stadion ist ein Fußball- und Leichtathletikstadion im Stadtbezirk Nõmme, etwa acht Kilometer südwestlich des Tallinner Stadtzentrums. Das Stadion wurde 1936 eröffnet und ist Heimspielstätte des FC Nõmme Kalju, einem der erfolgreichsten Klubs der estnischen Premiumliiga. Die Anlage umfasst neben dem Fußballplatz auch eine Laufbahn und wird für verschiedene Sportveranstaltungen genutzt. Sie bietet eine authentische Kulisse für lokalen estnischen Fußball fernab des internationalen Mainstreams – ein Ort für Fans, die Fußball in seiner ursprünglichsten Form suchen.

  • Toompea-Schloss (Castrum Danorum)

    Toompea-Schloss (Castrum Danorum)

    Tallinn

    ArchitekturGeschichteMystik

    Das Toompea-Schloss auf dem Domberg im Herzen Tallinns geht auf eine dänische Gründung aus dem frühen 13. Jahrhundert zurück – daher der lateinische Name Castrum Danorum, Burg der Dänen. Es bildete den militärischen Kern der entstehenden Stadt Tallinn und wechselte im Laufe der Jahrhunderte zwischen dänischer, livonischer, schwedischer und russischer Herrschaft. Heute ist das Schloss Sitz des estnischen Parlaments (Riigikogu) und damit eines der ungewöhnlichsten Parlamentsgebäude Europas: ein mittelalterlicher Festungsbau als Herz der modernen Demokratie.

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