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Kultur

Kultur in Tallinn

Tallinn, die Hauptstadt Estlands, bietet ein dichtes kulturelles Gefüge aus Jahrhunderten. Auf dem Domberg thront die Alexander-Newski-Kathedrale, während das Haus der Schwarzenhäupter am Rathausplatz an die Kaufmannstradition der Stadt erinnert. Klassische Musik und Oper finden im Estnischen Nationalopernhaus ihr Zuhause, das Estnische Dramatheater steht für lebendiges Schauspiel. Im Stadtteil Kadriorg laden das Schloss Kadriorg, das Kunstmuseum Kumu und das Mikkel Museum zu einem Rundgang durch bildende Kunst ein. Das Museum für Estnische Architektur dokumentiert die gebaute Geschichte des Landes, und außerhalb der Stadt ergänzen das Kloster Padise und das Katharinenkloster das Bild.

7 Orte · Tallinn, Estland · Redaktionell kuratiert

  • A. Le Coq Arena Tallinn

    A. Le Coq Arena Tallinn

    Tallinn

    AktivitätenGeheimtipps

    Die A. Le Coq Arena ist das größte Fußballstadion Estlands und Heimstätte der Nationalmannschaft sowie der Vereine FC Flora und Levadia Tallinn. Das 2001 eröffnete Stadion fasst rund 14.400 Zuschauer auf überdachten Sitzplätzen und liegt etwa 15 Autominuten von der Tallinner Altstadt entfernt. Seit 2002 trägt es den Namen der estnischen Brauerei A. Le Coq. Für Besucher aus Deutschland fällt auf, wie nah die Atmosphäre bei internationalen Spielen an westeuropäische Standards heranreicht, dabei aber mit dem typisch nordischen Understatement bestehen bleibt.

  • Alexander-Newski-Kathedrale (Tallinn)

    Alexander-Newski-Kathedrale (Tallinn)

    Tallinn

    ArchitekturGeschichte

    Die Alexander-Newski-Kathedrale thront auf dem Domberg (Toompea) in Tallinn und ist das größte Kuppelkirchenbauwerk der estnischen Hauptstadt. Gebaut wurde sie zwischen 1894 und 1900 im Auftrag des Russischen Reiches als sichtbares Zeichen russischer Herrschaft — was sie bis heute zu einem politisch aufgeladenen Bauwerk macht. Benannt nach dem russischen Nationalheiligen Alexander Newski, zieren die charakteristischen vergoldeten Zwiebeltürme die Stadtsilhouette Tallinns. Der spätere Patriarch Alexij II. begann hier seinen geistlichen Dienst. Heute ist die Kathedrale die Hauptkirche der estnisch-orthodoxen Diözese des Moskauer Patriarchats.

  • Freiheitsplatz (Tallinn)

    Freiheitsplatz (Tallinn)

    Tallinn

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Der Freiheitsplatz am südlichen Rand der Tallinner Altstadt ist dem Unabhängigkeitskampf Estlands gewidmet – sowohl dem Befreiungskrieg von 1918 bis 1920 als auch der Wiedererlangung der Souveränität von der Sowjetunion 1991. Am 20. August 2009, zum 18. Jahrestag dieser zweiten Unabhängigkeit, wurde der Platz in seiner heutigen Form wiedereröffnet. Das auffälligste Element ist die 2009 errichtete Siegessäule für den Estnischen Unabhängigkeitskrieg, ein modernes Glasobelisk-Denkmal. Im Osten begrenzt die St.-Johannis-Kirche den Platz, im Untergeschoss befindet sich ein Einkaufszentrum. Heute dient der Platz als zentraler Verkehrsknotenpunkt und Bühne für Staatsfeiern, Konzerte und politische Kundgebungen – ein lebendiges Symbol estnischer Identität.

  • Michaeliskirche Tallinn

    Michaeliskirche Tallinn

    Tallinn

    Geschichte

    Die Michaeliskirche in der Tallinner Altstadt, estnisch Rootsi-Mihkli kirik, ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem 16. Jahrhundert und heute Gotteshaus der estlandschwedischen Gemeinde. Das schlichte, weiß getünchte Kirchenschiff liegt an der Ritterstraße (Rüütli tänav) und gehört zum UNESCO-Welterbe der Tallinner Altstadt. Die Kirche ist für ihre hervorragende Akustik bekannt und wird regelmäßig für klassische Konzerte genutzt – eine schöne Möglichkeit, mittelalterliche Atmosphäre mit Musik zu verbinden. Auch deutschsprachige und finnische lutherische Gemeinden nutzen das Gebäude mit der schwedischen Gemeinde.

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