
Holocaust-Mahnmal
Berlin
Das Völkermord-Mahnmal auf dem Hügel Tsitsernakaberd in Jerewan ist die zentrale armenische Gedenkstätte für die Opfer des Genozids von 1915 und 1916, bei dem unter der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reichs zwischen 300.000 und über 1,5 Millionen Armenier getötet wurden. Der 1967 eingeweihte Komplex wurde von den Architekten Kalashian und Mkrtchyan entworfen und besteht aus einem 44 Meter hohen spitzen Obelisken, der die Spaltung der armenischen Nation symbolisiert, sowie einem kreisförmigen Mausoleum mit einer ewigen Flamme im Zentrum. Jährlich am 24. April, dem armenischen Gedenktag, legen Staats- und Regierungschefs sowie Hunderttausende Bürger Blumen an der Flamme nieder. Zum Komplex gehört auch das angeschlossene Völkermordmuseum, das Dokumente, Fotografien und persönliche Zeugnisse der Verfolgungen versammelt und für die internationale Anerkennung des Genozids eintritt.
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