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Abbaye de Fontfroide

Die Abtei Fontfroide ist eine der am besten erhaltenen Zisterzienserklosteranlagen Südfrankreichs, gelegen in einem stillen Tal am Rande der Corbières-Hügel, rund 15 Kilometer südwestlich von Narbonne in Okzitanien. Gegründet 1093 als Benediktinerabtei unter dem lateinischen Namen Fons Frigidus, wechselte sie um 1145 in den Zisterzienserorden und stieg im 12. und 13. Jahrhundert zu einer der einflussreichsten Abteien im Languedoc auf — sie spielte eine direkte Rolle im Albigenserkreuzzug gegen die Katharer. Der päpstliche Legat Pierre de Castelnau, dessen Ermordung 1208 den Kreuzzug auslöste, war eng mit Fontfroide verbunden. Die romanischen Kreuzgänge mit ihren fein gearbeiteten Säulenpaaren, die Abteikirche und die Rosengärten sind heute als historisches Denkmal klassifiziert und lassen sich auf geführten Rundgängen erkunden.

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